Jupiter Verleihung Jahr 2026

Sie haben gewählt und die glücklichen Preisträger stehen fest. Im Rahmen einer festlichen Award-Verleihung wurden die Stars aus Film und Fernsehen am 19. März 2026 in Hamburg gefeiert. Sehen Sie weiter unten ein Best-of der Fotos und Videos vom Abend.

Preisträger 2026

Die Schule der magischen Tiere 4

Bester Film Kino national

Sebastian Fitzeks Der Heimweg

Bester Film TV & Streaming national

Maxton Hall – Die Welt zwischen uns, Staffel 2

Beste Serie national

Désirée Nosbusch

Ehren-Jupiter (Foto: Mathias Bothor)

Anna Maria Mühe

„Totenfrau“, Staffel 2 (netflix)

Beste Darstellerin TV & Streaming national

Phil Laude

„Almania“, Staffel 3 (ARD)

Bester Darsteller TV & Streaming national

Luna Wedler

„22 Bahnen“

Beste Darstellerin Kino national

Michael Bully Herbig

„Das Kanu des Manitu“

Bester Darsteller Kino national

Zoomania 2

Bester Film Kino international

Frankenstein

Bester Film TV & Streaming international

Stranger Things, Staffel 5 (netflix)

Beste Serie international

Jennifer Lawrence

„Die, My Love“

Beste Darstellerin Kino, TV & Streaming international

Jack Black

„Ein Minecraft Film"

Bester Darsteller Kino, TV & Streaming international

Bilder der Verleihung 2026

Jupiter Award: „Die Schule der magischen Tiere 4“, Anna Maria Mühe und Michael Bully Herbig räumen bei Publikumspreis ab

Deutschlands Publikumslieblinge aus Kino, TV und Streaming sind vergoldet: Heute Nacht haben die Programmzeitschrift TV Spielfilm und das Kino- und Streaming-Magazin Cinema bereits zum 48. Mal im Namen des Publikums herausragende Produktionen und schauspielerische Glanzleistungen aus dem vergangenen Jahr in 13 Kategorien mit dem goldenen Jupiter Award ausgezeichnet.

Im Boutique-Hotel Ameron Hamburg feierten rund 120 exklusiv geladene Stars und Kreative aus der Filmbranche die nationalen wie internationalen Preisträger:innen, darunter Andreas Döhler, Jasmin Gassmann, Johannes Hegemann, Luise Heyer, Barbara Lanz, Laura Larsson, Peter Lohmeyer, Friedrich Mücke, Julia Rosa Peer, Pheline Roggan, Sabin Tambrea, Justus von Dohnányi und Regina Ziegler.

Für berührende Momente sorgten unter anderem der Überraschungsauftritt von Sänger Sasha für das Gewinner-Team von „Die Schule der magischen Tiere“, die Video-Schalte zum „Almania“-Team von Phil Laude, die persönliche Laudatio von Alice Dwyer für ihre Freundin Anna Maria Mühe und die in bester „Kanu des Manitu“-Manier gehaltene Dankesrede von Michael Bully Herbig. Unterstrichen wurde die feierliche Atmosphäre von der energiegeladenen, charismatischen Moderation von Schauspielerin Thelma Buabeng.


Das Event nutzten neben den Laudator:innen und Preisträger:innen auch etliche Gäste, um sich über aktuelle Themen und Persönliches auszutauschen.

So ging Sabin Tambrea auf die aktuellen Enthüllungen von Collien Fernandes ein: „Es ist so ekelhaft und grausam, was wir heute in der Presse gelesen haben. Es ist schockierend, weil es Teil unserer Gesellschaft und in unserer Mitte ist. Ich bin so sprachlos darüber, dass ich nur sagen möchte, es ist Zeit, dass sich kein Täter mehr sicher fühlt“.

Außerdem verriet Sabin Tambrea, dass er sich von seiner „Kafka“-Rolle etwas ganz Besonderes bewahrt hat: „Ich durfte für die Dreharbeiten seine Handschrift lernen und da habe ich mir die Art und Weise, wie er das ‚r‘ schreibt, beibehalten.“

Friedrich Mücke bekam 2016 seinen ersten Jupiter für „Unter der Haut“. Wie hat das seinen Blick auf die eigene Arbeit verändert? „Der Preis hat mir damals ein neues, anderes Selbstbewusstsein gegeben, weil ich gemerkt habe: Krass, das, was ich mache, kommt an. Und trotzdem habe ich geschaut, dass ich weiterhin mit guten Leuten zusammenkomme und das, was ich kann an Leute auch weitergebe.“

Und wie beschreibt Michael Bully Herbig seine gemeinsame Reise mit dem Publikum„Ich war schon immer Team Publikum. Ich bin wahnsinnig gern selbst Publikum, gehe gern ins Kino, um mit dem Publikum die eigenen Filme zu gucken, ohne, dass sie wissen, dass ich da bin. Das finde ich sehr inspirierend. Jeder Lacher, jede Reaktion ist eine kleine Streicheleinheit. Ohne Publikum gäbe es mich auch nicht.”

Auf die Frage nach ihren Kindheitshelden verriet Anna Maria Mühe: „Meine Eltern.“


Hoch lebe das Kino!

Als Sänger Sasha, der den Titelsong zur Reihe beigesteuert hat, das Team von „Die Schule der magischen Tiere 4“ als Laudator überraschte, gab es beim Cast kein Halten mehr. Die jungen Schauspieler:innen stürmten auf die Bühne und feierten ihre Auszeichnung mit dem Jupiter Award als „Bester Film (Kino) National“. Zur „Besten Darstellerin (Kino) National“ wählte das Publikum Luna Wedler für ihre Rolle in „22 Bahnen“, die mit ihrer eindringlichen körperlichen Präsenz und großer Feinfühligkeit überzeugte. Der Titel „Bester Darsteller (Kino) National“ ging an Michael Bully Herbig für „Das Kanu des Manitu“ und seinenunverwechselbaren, zeitlosen Humor, gespielt mit Herz und Genauigkeit. In seiner Laudatio hob Tutty Tran Bullys Gespür für Timing, Ensemblearbeit und Publikumsnähe hervor.

Goldjungen für tiefgehende TV- und Streaming-Erlebnisse

Anspruchsvolle, spannungsgeladene Stoffe honoriert das Publikum, sofern sie konsequent erzählt sind, betonte Stephan Kampwirth in seiner Laudatio für „Sebastian Fitzeks Der Heimweg“. Das Team des Thrillers war sichtlich bewegt über die Auszeichnung als „Bester Film (TV & Streaming) National“. Für feuchte Augen sorgte die Überreichung des Jupiter Awards an Anna Maria Mühe als „Beste Darstellerin (TV & Streaming) National“ für ihre intensive, vielschichtige Rolle in „Totenfrau“ (Staffel 2). Ihre langjährige Freundin Alice Dwyer betonte in ihrer Laudatio das beeindruckende Spiel von Anna Maria Mühe, das ihre Figur zum emotionalen Anker der Serie machte, und bezeichnete sie als eineder prägendsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Als „Bester Darsteller (TV & Streaming) National“ nahm Phil Laude seinen Goldjungen für seine humorvolle, temporeiche und tiefsinnige Rolle in „Almania“ (Staffel 3) entgegen. Seine Laudatio kam per Video-Schalte aus Mallorca und sorgte mit einer persönlichen Würdigung für einen der herzlichsten Momente des Abends.

Ungebrochene Begeisterung für „Maxton Hall“

Bereits zum zweiten Mal räumte die Teenie-Serie „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“ (Staffel 2) den Jupiter als „Beste Serie National“ ab. Mit der Fortsetzung des Preisregens zeigt die Serie über Liebe, Klassenunterschiede und Selbstbestimmung, wie hochwertig und publikumsnah deutsche Serienproduktion heute sein kann. Entsprechend freute sich das Team über die Preisüberreichung von Laura Larsson.

Ehren-Jupiter für eine Karriere mit Haltung und internationaler Strahlkraft

Für den emotionalen Höhepunkt des Abends sorgten Maximilian Mundt und Désirée Nosbusch. Minutenlang lagen sie sich in den Armen, als Maximilian Désirée ihren Ehren-Jupiter überreichte. Dabei würdigte er sie als „Künstlerin mit unverwechselbarer Präsenz und unerschütterlicher Neugier“. Sichtlich bewegt nahm Désirée Nosbusch die Goldtrophäe von ihrem Schauspielkollegen entgegen, mit dem sie regelmäßig für „Ein Fall für Conti“ vor der Kamera steht.

Fünf Trophäen gingen nach Hollywood für „Zoomania 2“ als „Bester Film (Kino) International“, die Netflix-Produktion „Frankenstein“ als „Bester Film (TV & Streaming) International“, das große Finale von „Stranger Things“ als „Beste Serie International“ sowie die beiden Hollywoodstars Jennifer Lawrence als „Beste Darstellerin (Kino, TV, Streaming) International“ für ihr Spiel in „Die, My Love“ sowie Jack Black als „Bester Darsteller (Kino, TV, Streaming) International“ für „Ein Minecraft Film“.

Die diesjährige Verleihung des Jupiter Awards wurde erneut unterstützt von der Stadt Hamburg sowie der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Gratulation an alle Jupiter Award-Gewinner:innen 2026

  • Bester Film (Kino) National: „Die Schule der magischen Tiere 4“ 
  • Bester Film (TV & Streaming) National: „Sebastian Fitzeks Der Heimweg“
  • Beste Serie (TV & Streaming) National: „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns” (Staffel 2)“ 
  • Bester Darsteller (TV & Streaming) National: Phil Lauda, „Almania“ (Staffel 3) 
  • Beste Darstellerin (TV & Streaming) National: Anna Maria Mühe, „Totenfrau“ (Staffel 2)
  • Bester Darsteller (Kino) National: Michael Bully Herbig, „Das Kanu des Manitu“ 
  • Beste Darstellerin (Kino) National: Luna Wedler, „22 Bahnen“ 
  • Ehren-Jupiter: Désirée Nosbusch
  • Bester Film (Kino) International: „Zoomania 2“ 
  • Bester Film (TV & Streaming) International: „Frankenstein” 
  • Beste Serie (TV & Streaming) International: „Stranger Things” (Staffel 5) 
  • Bester Darsteller (Kino, TV & Streaming) International: Jack Black, „Ein Minecraft Film” 
  • Beste Darstellerin (Kino, TV & Streaming) International: Jennifer Lawrence, „Die, My Love”  

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